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Das gleiche Schicksal ereilte den Hessener am Sonntag. In Lanaken, ebenfalls in Belgien liegend, fand sich der starke Juniorenfahrer auf welligem, kurvenreichen Kurs, der streckenweise auch über Kopfsteinpflaster führte, in einer 12-köpfigen Verfolgergruppe wieder, in der er viel Führungsarbeit leistete.
Als sich 15 km vor Schluss des Rennens André Krüger vom Verein Kölner Straßenfahrer vom Feld löste, nahm Willi einige Zeit später mit zwei Belgiern die Verfolgung auf. Die beiden spielten den für den VfR-Büttgen fahrenden Athleten aus und überließen ihm nur den 4. Rang. Florian Otto überquerte im Hauptfeld als 28. die Ziellinie.
Glückwunsch an André von dieser Stelle, der das Rennen für sich entschied.
Den Platz auf den Podium sicherte sich am Sonntag Christoph Schübbe in einem tollen Finish, bei dem er den sprintstarken Daniel Mrosek, der schon einige Rennen in der Saison für sich entschieden hat, auf die Plätze verwies und selbst Rang 3 belegte. Dem Zielsprint vorausgegangen waren verschieden Ausreißversuche, die allesamt vom aufmerksamen Fahrerfeld vereitelt wurden. Das bekam auch Teamkollege Patrick Oeben zu spüren, der einmal mehr in seiner bekannt aktiven Fahrweise nach der Hälfte des Rennens die Flucht nach vorne ergriff.
Einige Runden sah der Ausreißversuch auch viel versprechend aus und insbesondere sein Mannschaftskollege Daniel Scherring setzte durch vorbildliche mannschaftsdienliche Fahrweise im Feld alles daran, dass der Alleinritt auchgelingen sollte. Leider bekam er in seiner unermüdlichen selbstlosen Arbeit keine Unterstützung und konnte allein nichts gegen die ständigen Attacken im Feld ausrichten. Fünf Runden vor Schluss versuchte es Patrick noch einmal, aber auch das Nachsetzten zweier Verfolger konnte Daniel nicht verhindern, so dass es zur Sprintentscheidung kam, bei der der Niederländer Ivo Stronks die Nase vorn hatte, vor Thilo Kusenberg vom RC Titan Leverkusen und wie erwähnt Christoph Schübbe. Patrick wollte sich bei Daniel für seine Arbeit revanchieren und den schnellen Büttgener in eine gute Sprintposition bringen. Daniel verlor das Hinterrad von Patrick, der mit Platz 7 noch ein wenig seinen Ausreißversuch versüßen konnte.
Auch wenn ein Mann des Teams auf dem „Stockerl“ stand, war Trainer Hans-Peter Nilges mit dem Verlauf des Rennens alles andere als zufrieden. Bei einer geschlossenen Mannschaftsarbeit wäre sicherlich noch mehr drin gewesen.
Gespannt ist das Team auf das Abschneiden der beiden Teamkollegen Jan Radermacher und Max Stahr, für die am Dienstag der Startschuss bei der Junioren-Bahn-WM fällt. Mannschaft, Teamleitung, Betreuer und Eltern wünschen den beiden von dieser Stelle alles Gute und viel Glück.l.
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